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Sir
Higiri vom Bräu - Rittertaufe im Alt-Ischlerbräu |
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| Das Alt-Ischlerbräukann
auf eine lange Tradition zurückblicken. 1667
wird es erstmals als Salzlager mit Schenke urkundlich
erwähnt. Als ab 1822 immer mehr Kurgäste
nach Ischl kommen, wird es für „touristische
Zwecke“ adaptiert, es entsteht eine Brauerei
(Ischler Bier) mit Bierkeller, die erst 1906 wegen
der Konkurrenz der Großbrauereien schließen
muss. Die Räumlichkeiten werden zu einer Gaststätte
umgebaut, die seitdem unter verschiedenen Besitzern
als „Alt-Ischlerbräu“ geführt
wird und als Wirtshaus der Bürger und Arbeiter
bekannt ist. |
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| 1998 übernimmt die
heutige Wirtin Helga Matthey das Bräu und kommt
auf die Idee, das mittlerweile zugeschüttete
Kellergewölbe freizulegen und darin einen Mittelalterkeller
einzurichten. Nach mühevollen Arbeiten kann dieser
2001 eröffnet werden. Seitdem werden darin für
Gruppen auf Vorbestellung Ritteressen nach alter Tradition
abgehalten. |
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Ritteressen besser bewerben und den Keller in der
Öffentlichkeit bekannter zu machen, kommt im
Sommer 2009 ein neuer Mitarbeiter ins Alt-Ischlerbräu.
– Sir HIGIRI vom Bräu (vulgo „HinterGitterRitter“)
wacht seit Juli in seiner Rüstung vor der Eingangstür
und wird selbst von einem Gitter und einer Kamera
vor zu heftiger Zuneigung seitens nächtlicher
Passanten beschützt. Dieses Gitter wurde von
Jugendlichen des Projekts Horizont angefertigt, den
passenden Hintergrund dazu schuf das Sozialprojekt
Pisa (beide gehören zum Bildungszentrum Salzkammergut
- www.bildungszentrum-skgt.at).
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| Am 11. August wurde der
Ritter von BGM Hannes Heide feierlich getauft. Zur
stilvollen Umrahmung dieser Zeremonie wurde bei Einbruch
der Dunkelheit eine Feier veranstaltet, die ganz im
Zeichen des Mittelalters stand. Zu Freibier aus Zinnkrügen
gab es deftige Kost aus dem Ritterkeller. Die musikalische
Umrahmung kam von Johannes an der Winde, der auf selbstgebauten
mittelalterlichen Instrumenten aufspielte. Wilder
trieben es die „Raubritter zue Wildensteyn“,
die bei ihren Schaukämpfen stilgerecht adjustierte
Freiwillige aus dem Publikum mit einbezogen. „Dran
glauben“ musste auch eine Abordnung des Operettenensembles,
das sich sinnigerweise mit einer Taufkerze als Geschenk
eingestellt hatte! Da freuten sich auch der anwesende
Mönch und die Burgfräuleins! |
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