Stammtischausflug
nach Lissabon, April 2010
Im April starteten wir zu unserem dritten
Stammtischausflug, das Ziel war diesmal die portugisische
Hauptstadtt Lissabon. 20 Mann stark war diesmal unserer
Truppe, natürlich eine logisitische Herausforderung
für Wirtin Helga als Organisatorin.
Bereits um 1 Uhr früh waren wir
mit 4 Autos zum Flugplatz nach München aufgebrochen,
um 10 Uhr vormittags kamen wir in Lissabon an. Erste
Überraschung: der gecharterte Transfer Bus entpuppte
sich als ultramoderner Streamliner, wir kamen beim Hotel
mitten im Zentrum an wie eine Fußballmannschaft
zu einem Championsleague Spiel.
Bei einer Schifffahrt am Tejo verschafften
wir uns einen ersten Überblick, bevor wir uns ins
Stadtzentrum stürzten. Mit dem Elevador Santa Justa,
einem Aufzug aus der Ära um 1900, erreichten wir
die auf einem Hügel gelegene Altstadt, Bairro Alto.
Dort kehrten wir zum Abendessen in eine Cervejseria
in einem ehemaligen Kloster ein, was zu unserem gesegneten
Appetit und Durst passte. Den Tag beschlossen wir in
verschiedenen Lokalen in der Innenstadt. |
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Obwohl es am Vortag etwas länger gedauert hatte,
starteten wir relativ zeitig. Zum Glück, so fanden
wir alle Platz in der Tram, die hier Eletrico heißt.
Die Straßenbahnen stammen alle aus der Zeit
um 1910 bis 1920 und gelten als eines der Wahrzeichen
Lissabons. Nach einer Rundfahrt durch die verwinkelten
Stadtteile besuchten wir einen typischenFriedhof (wo
wir eher zufällig hingekommen waren), bevor wir
wieder mit der Tram auf den Stadtteil Alfama hochfuhren.
Dort hat man herrliche Panoramablicke auf die Stadt
und den Fluß Tejo, besonders von den Zinnen
des Castello Sao Jorge aus.
Zu Fuß ging es wieder hinunter. Nach anfänglichem
Protest kehrten wir dann doch geschlossen im Hard
Rock Cafe ein. Den meisten Spaß hatten dort
dann die, die zuerst am lautesten gemault hatten!
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Nachdem wir bisher lauter alte Stadtteile
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abgehen. Wir fuhren also zum Parc des Nachos, wo extra
für die Expo 1998 die "Stadt der Zukunft"
erbaut wurde. Hauptattraktion ist eines der größten
Aquarien der Welt, das Oceanario. Von dort ging es
mit der Seilbahn quer über den Yachthafen in
den Bezirk mit den Restaurants, wo wir wieder kräftig
zulangten.
Am Abend machten wir uns wieder in der
Innenstadt breit, angeblich soll es sehr lustig zugegangen
sein (sagt man ...)
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Am letzten Tag teilte sich die Gruppe, einige fuhren
noch einmal hinauf in die Alfama, die meisten besuchten
aber den etwas außerhalb gelegenen Stadtteil
Belem mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten: das
Torre de Belem, wo die portugisischen Seefahrer wie
Vasco da Gama zu ihren Entdeckungsfahrten aufgebrochen
sind, das Denkmal für alle diese Eroberer, das
Hyronimuskloster, und vor allem das Kutschenmuseum.
Es ist das schönste seiner Art weltweit, wo dutzende
unglaublich prunkvolle, mit Gold verkleidete Prachtkarossen
ausgestellt sind.
Zurück im Hotel trafen wir uns mit dem Ischler
Günther Wazek, früher Chef des Salzkammerguttourismus,
seit seiner Pensionierung Honorarkonsul an der Algarve.
Er hatte uns gegen alle Widerstände Karten für
das Derby Benfica gegen Sporting besorgt, wohin er
uns auch begleitete.
Bevor wir zum Stadion aufbrachen, feierten wir noch
Manuelas ?? Geburtstag. Das Stadion, das von der Brauerei
Sagres gesponsert wird, bietet Platz für knapp
80.000 Menschen, die alle auf Polstersesseln sitzen
und Bier trinken können. Die Stimmung war dementsprechend
toll - Schlachtgesänge und bengalisches Feuer.
Weniger toll war das Spiel, nach lauer Partie gewann
Benfica 2:0. Wir mussten relativ zeitig zurück
in die Stadt - obwohls so zeitig dann gar nicht geworden
ist, denn nach nur zwei Stunden Schlaf holte uns unser
Luxusbus um halb vier Uhr morgens ab, um uns zum Flugplatz
zu bringen. Wir hatten Glück heimzukommen, denn
am nächsten Tag wurden alle Flüge wegen
der Aschewolke des unaussprechlichen isländischen
Vulkans gecancelt!
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