Geschichte:

1667 wird das Haus mit der heutigen Adresse Kaltenbachstraße 8 erstmals urkundlich erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt ist es ein Salzlager mit Schenke der Salzschiffer und liegt direkt an der Traun (die Adresse damals hieß: Brauhaus an der Leithn). Als ab 1822 immer mehr Kurgäste nach Ischl kommen, wird es, wie viele andere Häuser auch, für „touristische Zwecke“ adaptiert. Es entsteht eine Brauerei („Ischler Bier) mit Bierkeller. Als der Eigentümer Maximilian Pott 1906 kinderlos stirbt, findet sich kein Nachfolger - die Brauerei wird geschlossen, die Räumlichkeiten werden als Lager für das Bier der Brauerei Kaltenhausen genutzt. Später entsteht daraus eine Gaststätte, die seitdem unter verschiedenen Besitzern als „Alt-Ischlerbräu“ geführt wird.

So entsteht ein würziges, bernsteinfarbenes Bier mit 4,1 % Alkoholgehalt, am Gaumen wuchtig und dicht mit aromatischem Nachtrunk. Ausgeschenkt wird es ausschließlich in dekorativen Steinkrügen (Halbe und Seidel), wie bisher wird es im Bräu aber auch weiterhin das beliebte Zipfer Bier geben.

 

1998 übernimmt die heutige Wirtin Helga Matthey das Bräu. 2001 legt sie das mittlerweile zugeschüttete Kellergewölbe frei und errichtet darin einen Mittelalterkeller mit Ritteressen. 2009 kommt die Idee auf, das Ischler Bier neu entstehen zu lassen - häufige Fragen wegen des Wörtchens „Bräu“ im Namen Alt-Ischlerbräu sind der Zünder. Alte Werbetafeln aus Blech sind das Vorbild für das Logo, das exakt so übernommen wird. In erhaltenen Unterlagen finden sich die Rezepte von damals, die unter Einhaltung aktueller Reinheitsgebote von der Brauerei Kaltenhausen umgesetzt werden.

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